Kinderhilfe Chile Hamburg e.V.

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Kinder im Projekt El Pescador
Kinderhilfe Chile Hamburg

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Die Kinderhilfe Chile Hamburg e.V. ist als gemeinnützig anerkannt. Alle Spenden sind steuerabzugsfähig.

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» El Pescador» Hogar Luterano


Die KINDERHILFE CHILE HAMBURG stellt ihre Unterstützung für die Kindertagesstätte El Pescador in der Bucht von Lo Rojas bei Coronel ein.

1981 gründete eine Initiativgruppe in einer alten Fischerhütte einen kleinen Kindergarten mit dem Namen El Pescador (Der Fischer), der zunächst von der Auferstehungsgemeinde in Hamburg-Marmstorf finanziell gefördert wurde. Ende 1987 zerstörte ein Sturm die Fischerhütte. Nach der Errichtung eines großen Teils von Marmstorf unterstützten Kinderheims übernahm 1992 Brot für die Welt die alleinige finanzielle Förderung. Nachdem sich Brot für die Welt 1999 auf Grund veränderter Förderkriterien aus der Unterstützung des Kindergartens zurückgezogen hatte, übernahm die KINDERHILFE CHILE HAMBURG zusammen mit dem Chilekreis Hamburg-Marmstorf einen Großteil der Hilfeleistungen. Ein Abkommen mit der Kindernothilfe Duisburg seit 2004 sicherte das Projekt finanziell ab. Ende 2014 zieht sich die Kindernothilfe Duisburg gemäß ihrer Förderkriterien aus dem Projekt zurück. Die chilenische Regierung übernimmt die Kosten für die zwei- bis vierjährigen Kinder.

Am 27. Februar 2010 wird die Kindertagesstätte durch ein schweres Erdbeben vollständig zerstört. In gespendeten Containern wird der Kindergartenbetrieb notdürftig weitergeführt. Darüber hinausgehende Sozialaufgaben, die sehr wichtig für die Funktion des Gemeinwesens in Lo Rojas waren, können aus Raummangel nicht wahrgenommen werden. Noch acht Jahre nach dem Beben ist es nicht gelungen ein neues angemessenes Grundstück zu erwerben, um den Kindergarten wieder aufzubauen. Die Gemeinde plant den Küstenstreifen um eine Sicherheitszone (Tsunamis) zu verbreitern und einen Hafenausbau vorzusehen. Zahlreiche Grundeigentümerverhältnisse sind ungeklärt, und die Bürokratie arbeitet unendlich zögerlich.

Diese Verhältnisse haben die Zusammenarbeit mit der Leitung des Kindergartens derart gestört, dass z. Zt. eine finanzielle Förderung durch die KINDERHILFE CHILE HAMBURG nach deren Kriterien nicht möglich ist.

Sozialzentrum Hogar Luterano in Valdivia

Der Hogar Luterano wurde 1965 inmitten einer Arbeitersiedlung in Valdivia, etwa 850km südlich der Hauptstadt Santiago, von der evangelisch-lutherischen Kirche gegründet. Unabhängig von ihrer Religion erhalten dort ganzjährig Mädchen und Jungen eine gesunde Ernährung, lernen Sauberkeit und Hygiene, werden pädagogisch betreut, üben spielerisch soziales Verhalten und haben eine Betreuung bei ihren Hausaufgaben.

Die aufgenommenen Kinder kommen vor allem aus sozial schwachen Familien. Die Väter und Mütter sind meist ungelernte, schlecht bezahlte und häufig des Lesens und Schreibens unkundige Gelegenheitsarbeiter. Alkoholismus, Drogen und Gewalt sind im Viertel verbreitet. Der Hogar Luterano möchte mit seiner Arbeit den Kindern und Jugendlichen neue Perspektiven in einer Atmosphäre des Vertrauens und der Geborgenheit geben. Sie sollen zu Selbständigkeit erzogen werden und lernen, eigene Entscheidungen zu treffen.

Der Erfolg des Konzepts zeigt sich u.a. daran, daß es seit 1991 auch Universitätsstudenten Unterstützung anbietet, die aus der Arbeit des Hogar Luterano hervorgehen.

Nachdem sich die Kindernothilfe aus dem Projekt wegen anderer Aufgaben zurückgezogen hatte, wurde dringend Hilfe gesucht, um die Arbeit fortführen zu können, ohne Kinder aus dem Projekt entlassen zu müssen. Die KINDERHILFE CHILE HAMBURG hat sich entschlossen, dieses überzeugende Projekt zu unterstützen.